Generationenwechsel und große Solidarität beim 20. Kirchweyher Weinfest

Generationenwechsel und große Solidarität beim 20. Kirchweyher Weinfest

Das 20. Weinfest des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Kirchweyhe bot nicht nur einen geselligen Abend bei Wein, Käse und Musik, sondern markierte auch einen bedeutenden Generationswechsel im Verein. Vor zahlreichen Gästen stellte sich der neue Vorstand mit dem Vorsitzenden Robert Dömland, seinem Stellvertreter Max Schulz sowie Beisitzerin Ann-Kathrin Märtens offiziell vor.

In einem Rückblick erinnerte Max Schulz an die Entwicklung des 1994 gegründeten Fördervereins. Allein das Weinfest hat seit seiner Premiere Anfang der 2000er-Jahre rund 25.000 Euro für die Feuerwehr eingebracht. Mit den Erlösen wurden unter anderem die Kinder- und Jugendfeuerwehr unterstützt sowie zusätzliche Ausrüstung wie Wärmebildkameras, Helmlampen, Löschrucksäcke oder zuletzt ein modernes Nebellöschsystem finanziert.

Ein besonders emotionaler Moment des Abends war die Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden Carsten Uwe Schulz. Die Dankesworte sprach sein Sohn Max Schulz, der mit dem neuen Vorstand selbst Verantwortung im Förderverein übernommen hat. Carsten Uwe Schulz gehörte dem Vorstand 32 Jahre an und führte den Förderverein seit 2015 als Vorsitzender. Gemeinsam mit Gründungsmitglied Jürgen Stein, der verhindert war, prägte er den Verein über mehr als drei Jahrzehnte maßgeblich.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte eine Geschichte rund um den Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr. Dessen Finanzierung war bereits durch zahlreiche Spenden, einen Zuschuss der Hansestadt Uelzen und den Verkauf des bisherigen Fahrzeugs nahezu vollständig gesichert. Lediglich 139,09 Euro musste der Förderverein aus eigenen Mitteln aufbringen. Als diese Summe während des Weinfestes erwähnt wurde, erklärten sich spontan drei Besucher bereit, jeweils 139,09 Euro zu spenden. Die verbliebene Finanzierungslücke wurde damit nicht nur geschlossen – der Förderverein erzielte sogar einen kleinen Überschuss, der nun wieder der Feuerwehr zugutekommt. Die spontane Hilfsbereitschaft unterstrich einmal mehr den starken Zusammenhalt im Dorf.

Mit vielen Gesprächen, guter Stimmung und musikalischer Begleitung klang das Jubiläums-Weinfest bis in die Nacht aus und zeigte einmal mehr, welchen hohen Stellenwert die Feuerwehr und ihr Förderverein im Dorfleben genießen.