Vegetationsbrandbekämpfung: Feuerwehren aus Kirch- und Westerweyhe üben den Ernstfall
Am Montag, den 24. August, stand bei den Freiwilligen Feuerwehren Kirchweyhe und Westerweyhe die Vegetationsbrandbekämpfung im Mittelpunkt der Ausbildung. Unter der fachkundigen Anleitung von Patrick Kirschbauer, Zugführer der Einheit III der niedersächsischen GFFF-V-Einheit (Ground Forest Firefighting using Vehicles), wurden sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Vorgehensweisen intensiv vermittelt und trainiert.
Die Ausbildung hatte dabei auch einen aktuellen Bezug: Einsatzkräfte aus dem Landkreis Uelzen – unter anderem aus Kattien, Hohenbostel und Hagen-Schlagte – sind im August 2026 als Teil des EU-Katastrophenschutzverfahrens im GFFF-V-Modul DE 1 zur internationalen Waldbrandhilfe in Serbien im Einsatz. Die GFFF-V-Einheiten sind darauf spezialisiert, Vegetations- und Waldbrände mit Fahrzeugen und speziell dafür ausgebildeten Einsatzkräften auch überregional und international zu bekämpfen.
Patrick Kirschbauer ist Zugführer der Einheit III, in der Einsatzkräfte aus den Landkreisen Uelzen und Gifhorn zusammengefasst sind. Auch die Fahrzeuge dieser Einheit sind im Landkreis Uelzen beziehungsweise im Landkreis Gifhorn stationiert. Zur Ausbildung in Kirchweyhe brachte Patrick den zur GFFF-V-Einheit gehörenden Kommandowagen „Widder“, einen VW T5, mit und konnte so auch einen Einblick in die spezielle Ausstattung und Arbeitsweise der Einheit geben.
Zu Beginn der Ausbildung wurden die verschiedenen Löschgeräte und Einsatzmittel vorgestellt, die den Ortsfeuerwehren für die Bekämpfung von Vegetationsbränden zur Verfügung stehen. Dabei standen insbesondere deren unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten, die richtige Handhabung sowie die taktischen Besonderheiten im Einsatzfall im Fokus.
Anschließend ging es für den praktischen Teil auf ein abgeerntetes Stoppelfeld. Unter kontrollierten Bedingungen wurden dort Feuerstellen angelegt, an denen die zuvor vermittelten Techniken und Taktiken unmittelbar angewendet werden konnten. Die Kameradinnen und Kameraden hatten dabei die Möglichkeit, verschiedene Vorgehensweisen zur Bekämpfung eines Vegetationsbrandes praktisch zu erproben und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu trainieren.
Die Ausbildung bot damit eine wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen unter realitätsnahen Bedingungen zu sammeln und die Einsatzbereitschaft für Vegetationsbrände weiter zu stärken. Gleichzeitig konnte die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Kirchweyhe und Westerweyhe weiter vertieft werden.
Ein besonderer Dank gilt Patrick Kirschbauer für die fachkundige und praxisnahe Ausbildung sowie allen Kameradinnen und Kameraden, die mit ihrem Engagement zum erfolgreichen Verlauf dieser lehrreichen Ausbildung beigetragen haben.






